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Mücke Spiele

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Spielideen aus Autorenwettbewerben

FAQ: Manhattan TraffIQ

Posted by admin on September 22nd, 2015

Frage: Darf man die schon auf dem Spielfeld befindlichen Wagen beliebig versetzen?
Antwort: Nein, es zählt als jeweils als eine eigene Aktion, einen eigenen Kurier-Pkw oder einen eigenen Lieferwagen auf dem Spielfeld zu bewegen. Wer an der Reihe ist, darf höchstens je eine Fahrt mit einem seiner Kurier-Pkw und einem seiner Lieferwagen machen, nicht aber mehrere Fahrten mit Kurier-Pkw oder mehrere Fahrten mit Lieferwagen. Jede Fahrt darf auch nur über vollständige Straßen, also nicht am Rand, und über freie Kreuzungen und Straßenecken führen. Deshalb sind zu Beginn des Spiels meist gar keine Fahrten möglich. Ein Kurier-Pkw darf beliebig weit fahren, sofern die Straßen und Kreuzungen frei sind. Ein Lieferwagen darf ohnehin nur auf die nächste (freie) Kreuzung / Straßenecke fahren.

Frage: Sind das Einsetzen eines Wagens und das Konkurrieren auf einer Straße eigene Aktionen?
Antwort: Nein, das Anlegen je eines Stadtteil-Plättchens zählt als eine Aktion. Wenn man dadurch ein 4-Stadtteile-Quadrat vervollständigt, sind das Einsetzen eines Wagens auf der entstandenen Kreuzung und das Konkurrieren auf den entsprechenden Straßen zusätzlich möglich. Weder das Einsetzen eines neuen Wagens noch das Konkurrieren zählt als eigene Aktion.

Frage: Muss man einen eigenen Wagen einsetzen, wenn man ein 4-Stadtteile-Quadrat vervollständigt?
Antwort: Nein, man darf einen eigenen Wagen einsetzen, wenn man ein 4-Stadtteile-Quadrat vervollständigt, muss aber nicht! Fast immer ist es vorteilhaft, einen Wagen einzusetzen. (Eine Ausnahme kann sich ergeben, wenn man die eigene Bewegungsfreiheit erhöhen will, indem die Kreuzung frei bleibt.)

Frage: Muss man „Konkurrieren“, also fremde Wagen aus dem Verkehr ziehen, wenn man einen eigenen Wagen entsprechend eingesetzt bzw. versetzt hat?
Antwort: Nein, man darf „Konkurrieren“, muss aber nicht! Fast immer ist es vorteilhaft, fremde Wagen aus dem Verkehr zu ziehen, wenn man das kann. (Eine Ausnahme kann sich ergeben, wenn die Bewegungsfreiheit anderer behindert werden soll.)

Frage: Das Spiel endet ja, wenn es ein Spieler schafft, seinen letzten Wagen einzusetzen. Darf der Spieler mit seinem letzten Wagen noch Wagen der Konkurrenten aus der Verkehr ziehen, was bei der Wertung seinen Vorsprung vergrößert?
Antwort: Ja, die Aktion „Stadtteil anlegen“ wird noch vollständig durchgeführt. Die Aktion „Stadtteil anlegen“ schließt das Recht ein, einen Wagen einzusetzen, wenn dadurch ein 4- Stadtteile-Quadrat entsteht. Wenn der Spieler dort seinen letzten Wagen einsetzt, wird auf diesen Straßen auch noch „konkurriert“. Allerdings verfällt die eventuell noch nicht genutzte zweite Aktion des Spielers, der mit der ersten Aktion seinen letzten Wagen einsetzt.

Frage: Darf man auf eine Aktion oder sogar auf beide Aktionen verzichten, also gleichsam passen?
Antwort: Grundsätzlich nicht: Während des Spiels muss jeder Spieler, der an die Reihe kommt, zwei Aktionen durchführen. Das Nachziehen eines Stadtteil-Plättchens ist eine Aktion. Ausnahme: In der letzten Runde, wenn alle Stadtteil-Plättchen gezogen wurden, darf ein Spieler auf eine oder beide Aktionen verzichten, beispielsweise weil er durch das Anlegen von Stadtteil-Plättchen den nachfolgenden Spielern keine Vorlage mehr bieten will.

Frage: Darf man Wagen auf (beliebige) freie Kreuzungen einsetzen?
Nein. Neue Wagen kommen nur auf das Spielfeld, wenn durch das Neuanlegen von Stadtteilplättchen ein Quadrat aus vier Stadtteilplättchen entsteht. Allerdings können schon auf dem Spielfeld befindliche Wagen über und auf freie Kreuzungen / Straßenecken gefahren werden, sofern diese vom Standort des Wagens aus erreichbar sind.

Frage: Darf man Wagen auch einsetzen, wenn das Plättchen-Anlegen keine Kreuzung im engeren Sinne oder (durchgehende) Straße ergibt?
Ja. Wenn durch das passende Anlegen von Stadtteilplättchen ein Quadrat aus vier Plättchen entsteht, darf der Spieler einen Wagen in die Mitte dieser vier Stadtteilplättchen einsetzen, auch wenn dies beispielsweise das Ende einer Sackgasse ist (weil die Straße von Wasser- und Grünflächen umgeben ist). Einzige Ausnahme: Wenn in der Mitte der vier Stadtteilplättchen gar keine Straße ist, sondern nur Wasser- oder Grünflächen, darf kein Wagen dort eingesetzt werden.

Frage: Darf man als aktiver Spieler auch einen Wagen auf eine Straße einsetzen bzw. dorthin fahren, wenn ein anderer Spieler auf dieser Straße mehr Punkte (Wagen) hat?
Ja. Der aktive Spieler kann sich selbst „in Unterzahl“ stellen. Wagen müssen nur dann zurück in den Vorrat genommen werden, wenn ein anderer Spieler auf einer Straße erfolgreich „konkurriert“. Dazu muss der andere Spieler dort später entweder einen neuen Wagen einsetzen oder mit einem Wagen auf diese Straße fahren.

Frage: Darf man mit einem neu eingesetzten Wagen sofort eine Fahrt machen?
Ja. Wenn als erste Aktion ein Stadtteilplättchen so angelegt wurde, dass ein neuer Wagen eingesetzt werden durfte, kann man als zweite Aktion eine Fahrt mit diesem Wagen machen, sofern die Verkehrslage das zulässt.

Frage: Kann man „Manhattan TraffIQ“ vergrößern bzw. verlängern?
Ja. Viele Testspieler haben auf die Frage „Dauert ein Spiel eher zu lang oder zu kurz?“ „eher zu kurz“ geantwortet. Wer findet, dass eine Partie „Manhattan TraffIQ“ zu schnell vorbei ist, kann das Spiel mit Erweiterungen vergrößern. Man kann aber auch zwei „Manhattan TraffIQ“-Spiele zusammenmischen und mit der doppelten Anzahl an Stadtteilplättchen und Wagen spielen.

Frage: Kann man „Manhattan TraffIQ“ auch mit Kindern unter 10 spielen?
Ja. Testspiele haben gezeigt, dass auch Sechs- und Siebenjährige schon gerne „Manhattan TraffIQ“ spielen. Dafür empfiehlt der Autor folgende Regelvereinfachungen:

Unter 10 Jahre:

  • Jeder Spieler legt seine Plättchen offen vor sich hin.
  • Die Aktionen „Taxifahrt“ und „Lieferfahrt“ gibt es nicht. Wagen bleiben da stehen, wo sie eingesetzt wurden. Allerdings können Wagen geschlagen werden, wenn ein anderer Spieler durch Einsetzen eines oder mehrerer neuer Wagen mehr Punkte auf dieser Straße hat.

Unter 8 Jahre (zusätzlich zu den Regeln „Unter 10 Jahre“):

  • Die Spieler können sich gegenseitig Ratschläge geben, wo Stadtteilplättchen passend angelegt werden können.
  • Das Herausschlagen von Wagen gibt es nicht. Wagen bleiben da stehen, wo sie eingesetzt wurden und können auch nicht geschlagen werden. Jetzt geht es bei „Manhattan TraffIQ“ nur noch darum, Stadtteilplättchen möglichst gut anzulegen, um all seine Wagen aufs Spielfeld zu bringen.

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